Wem gehört LVMH — und welche Modehäuser dazu
Der größte Luxuskonzern der Welt, gegründet 1987, geführt von der Familie Arnault. Dreizehn Modehäuser, die er selbst namentlich nennt.
Häuser der Sparte Mode und Lederwaren, wie LVMH sie selbst nennt
| Haus | Schwerpunkt | Sitz |
|---|---|---|
| Louis Vuitton | Lederwaren, Konfektion | Frankreich |
| Christian Dior | Konfektion, Lederwaren | Frankreich |
| Celine | Konfektion, Lederwaren | Frankreich |
| Givenchy | Konfektion | Frankreich |
| Kenzo | Konfektion | Frankreich |
| Berluti | Schuhe, Lederwaren | Frankreich |
| Patou | Konfektion | Frankreich |
| Fendi | Lederwaren, Pelz, Konfektion | Italien |
| Loro Piana | Stoffe, Konfektion, Kaschmir | Italien |
| Emilio Pucci | Konfektion | Italien |
| Loewe | Lederwaren, Konfektion | Spanien |
| Marc Jacobs | Konfektion, Accessoires | USA |
| Rimowa | Koffer | Deutschland |
Ohne Verlinkung, weil zu diesen Häusern bei uns noch kein Porträt vorliegt. Stand der Erhebung: 27. Juli 2026, Quelle ist die Maison-Übersicht von LVMH.
Ein Konzern, der sich nicht versteckt
LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton SE hat seinen Sitz in Paris, ist an der Euronext Paris notiert und Teil des Leitindex CAC 40. Der Konzern entstand 1987 aus der Verschmelzung von Moët Hennessy und Louis Vuitton. Bernard Arnault führt ihn seit 1989; Anfang 2026 hielten Gesellschaften der Familie Arnault gut die Hälfte des Kapitals.
Anders als bei manchen Häusern muss man die Eigentumsverhältnisse hier nicht suchen. LVMH nennt seine Maisons auf der eigenen Website, geordnet nach sechs Sparten. Das ist bemerkenswert, denn im Laden erfährt man es selten: Louis Vuitton, Dior, Fendi und Loewe wirken wie eigenständige Häuser mit eigener Geschichte — und sind es der Herkunft nach auch. Sie gehören nur demselben Eigentümer.
Warum diese Liste unvollständig ist
Der Konzern umfasst rund 75 Maisons über sechs Sparten: Mode und Lederwaren, Uhren und Schmuck, Weine und Spirituosen, Parfum und Kosmetik, selektiver Einzelhandel sowie Sonstiges. Diese Seite handelt von Kleidung. Aufgeführt sind deshalb nur die Häuser, die LVMH selbst unter „Fashion & Leather Goods“ führt.
Wer eine vollständige Konzernübersicht sucht, findet sie bei LVMH selbst — wir verlinken sie unten. Eine Liste, die Vollständigkeit vortäuscht, wäre uns lieber vermieden als nachgereicht.
Die Sparte Mode und Lederwaren
Mode und Lederwaren ist die größte und ertragreichste Sparte des Konzerns. Die dreizehn Häuser darin unterscheiden sich stark: Loro Piana ist ein Stofflieferant mit eigener Konfektion, Rimowa baut Koffer, Berluti macht Schuhe. Gemeinsam ist ihnen der Eigentümer, nicht die Ware.
Dass zwei Häuser demselben Konzern gehören, sagt nichts darüber, ob sie in derselben Fabrik entstehen.
Was wir zu diesen Häusern nicht sagen
Keines der dreizehn Häuser hat bei uns ein Porträt. Deshalb stehen sie in der Tabelle ohne Verlinkung. Ein Eintrag in unserem Verzeichnis verspricht eine eigene Materialprüfung und verlinkte Quellen — die liegen hier nicht vor, und wir tragen nichts ein, was wir nicht geprüft haben.
Häufige Fragen
Wem gehört Louis Vuitton?
Dem französischen Konzern LVMH, der 1987 aus der Verschmelzung von Moët Hennessy und Louis Vuitton entstand. Geführt wird er seit 1989 von Bernard Arnault, dessen Familie zugleich Mehrheitseigner ist.
Gehören Dior und Louis Vuitton zusammen?
Beide gehören zu LVMH und werden als getrennte Häuser geführt. Herkunft und Geschichte sind verschieden, der Eigentümer ist derselbe.
Wie viele Marken hat LVMH?
Rund 75 Maisons über sechs Sparten. Diese Seite führt nur die dreizehn Häuser der Sparte Mode und Lederwaren auf, weil es hier um Kleidung geht.
Produzieren die Häuser gemeinsam?
Das lässt sich aus der Konzernzugehörigkeit nicht ableiten. Dass zwei Marken demselben Eigentümer gehören, sagt nichts darüber, wo und von wem sie gefertigt werden.